G7 - 12
68159 Mannheim
Tel.: 0621
- 178 64 64
www.cultig7.de
Öffnungszeiten:
Mittwoch
15.00 - 20.00
Freitag
18.00 - 21.00
Sonntag
11.00 - 16.00
und nach
Vereinbarung
... und
so finden Sie zu uns:
Der Mannheimer
Marktplatz ist besonders an Samstagen wegen seines Wochenmarktes eines
der begehrtesten Ausflugsziele im Rhein-Neckar-Kreis. Mich erstaunt immer
wieder die Leichtigkeit, mit der man hier beim Einkauf von Köstlichkeiten
aller Art mit den Menschen in Kontakt kommt. Besonders gefällt mir
die selbstbewusst herzliche Art der Mannheimer mit ihrem verhaltenen Charme.
Der Mannheimer ist eine urbane Species, die sich ein hohes Maß an
Natürlichkeit bewahrt hat.
Vor dem
Café Journal stehend blicken wir westwärts in eine der interessantesten
Straßen Mannheims, die sich zwischen den G- und H-Quadraten in Richtung
Jungbusch und Rheinhafen hinzieht. Das erste Drittel dieser Straße
– vom Markt aus gesehen – ist ganz in türkischer Hand. Hier reihen
sich türkische Lebensmittelgeschäfte, türkische Juweliere
mit schier blendenden Schaufensterauslagen, türkische Bäckereien,
türkische Bekleidungsshops und nicht zu vergessen die Dönerbuden
in stetigem Wechsel dicht an dicht aneinander. Dazwischen vereinzelt deutsche,
italienische und spanische Läden sowie ein asiatischer Fast Food-
Betrieb.
Im hektischen
Menschengewimmel, das hier fast unablässig herrscht, sind kaum deutsche
Wortfetzen auszumachen. An heißen Sommertagen kommt rasch Basarstimmung
auf.
Auf Höhe
der Quadrate 4 und 5 wird es mit einer Polizeiwache, einem Altersheim und
einem Lidl-Markt auf der H-Seite der Straße nocheinmal fast deutsch,
bevor die Stimmung zwischen den großen G7er und H7er Quadraten deutlich
wechselt.
Es wird
merklich ruhiger. Die Geschäfte mit Gütern für den täglichen
Bedarf werden abgelöst durch eine Reinigung, ein Schreibwarengeschäft,
eine Drogerie und eine Apotheke. Hinzu gesellen sich zwei Restaurants der
gehobenen Kategorie, zwei Bistros und das beschauliche Odeon-Programmkino.
Die Häuser sind oftmals schmucke Bürgerhäuser aus der Gründerzeit
und vielfach mehr oder weniger aufwendig saniert. Dabei kommt allerdings
kein Hauch von Luxusviertel auf. Dafür sind die Gehwege zu sehr verschmutzt,
die Menschen in der Straße immer noch zu laut und fremdländisch.
Die Atmosphäre mutet – besonders um das Odeon-Kino mit seinen beiden
benachbarten Bistros und einer kleinen Bäckerei – eher ein wenig französisch
an und entwickelt gerade in den Sommermonaten, wenn die beiden Bistros
Tische auf den Gehwegen platzieren, einen Pariser Charme.
Genau hier
befindet sich im Haus G7 Nummer 12 die Galerie CultiG7. Die Galerie ist
im Erdgeschoss des Hinterhauses einer ehemaligen Fensterfabrik angesiedelt
und kann nur durch den Torbogen des 100 Jahre alten Vorderhauses und den
daran anschließenden herrlich begrünten Innenhof erreicht werden.
Ein Schaufenster besitzt die Galerie lediglich zur Hinteren Sackgasse,
in der auch das Theater TIG7 ansässig ist.
Im Mittelhaus
des Hauses Nummer 12, ebenfalls über den Innenhof zu erreichen, befindet
sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Galerie CultiG7 der Verlag und
die Papierwerkstatt Papiers&Plus von Ute Arbogast. Hier werden zum
Beispiel nach alter Tradition Suminagashi- und Ebru-Papiere bedruckt.
In G7,
12 stehen die Zeichen somit ganz auf Kreativität. Der Lärm der
Straße bleibt zurück sobald Sie den Torbogen passiert haben.
Der begrünte Innenhof kann zu jeder Jahreszeit mit Attraktionen aufwarten.
Sogar im tiefsten Winter blühen hier wunderschöne Dahlien.
Ebenso ist es mit der Galerie CultiG7, die im Wechsel der Jahreszeiten Arbeiten von Künstlern unterschiedlichster Herkunft zeigt. Aus Platzgründen bleibt das Ausstellungsangebot zumeist auf Bilder beschränkt, teilweise werden aber auch plastische Arbeiten angeboten.
Ich freue
mich auf Ihren Besuch!
Ihr
Rainer Uhle